Iberostar Lanzarote Park

Reisebericht: Lanzarote – kleiner Ausstieg im Winter – Teil 2 (Iberostar Lanzarote Park)

Ein Gastbeitrag von Hermann Josef Schmitz

Nachdem wir 2015 vieles auf Lanzarote entdeckt hatten, war die Zielsetzung für die zweite Februarwoche 2017 vor allem, uns auf Orte und Plätze zu konzentrieren, die noch unentdeckt waren und bei gutem Wetter aber auch ein paar Tage mehr am Meer zu verbringen.


Einmal mehr haben wir die Reise beim TUI ReiseCenter Heilbronn im Käthchenhof gebucht. Unverändert genießen wir einen tollen Service und sparen uns viel Zeit für Internetrecherche und können sicher sein, gute Adressen vermittelt zu bekommen. Auch in diesem Jahr waren wir an der Playa Blanca, im Iberostar Lanzarote Park, mit direkter Sicht aufs Meer.

Preisleistungsverhältnis war erneut sehr angemessen und wir erhielten bei der Ankunft sogar ein kostenloses Upgrade für eine Juniorsuite. Ein sehr großes Zimmer mit Terrasse und direktem Meerblick im Erwachsenbereich – eine ganz schöne Überraschung. Das Hotel ist frisch renoviert, die Bilder auf der Website sind übereinstimmend mit der Realität.

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Iberostar Lanzarote Park
Iberostar Lanzarote Park
Iberostar Lanzarote Park

Nachdem wir wieder bei CICAR in Deutschland einen VW Polo gebucht hatten (140 € mit Vollkasko für 6 Tage) machten wir uns am Sonntagmittag bei strömenden Regen und Sturm auf den Weg. Und wurden unserer Vorstellung zunächst untreu. Wieder an die grüne Lagune bei El Golfo und an die Felsen von Los Hervideros. Zur Lagune kann man aktuell nicht, dort gibt es eine Absperrung. Das Meer bei Los Hervideros war atemberaubend, hohe Wellen, wilder Wind – faszinierend und gleichzeitig macht es einen klein und demütig.

Nachdem es am Montag deutlich besser wurde, nutzten wir den Tag für eine Fahrt über die Insel. Am Rande des Timanfaya-Nationalparks hielten wir in La Geria, einem Naturschutzgebiet, welches das größte Weinanbaugebiet der Kanarischen Inseln ist.

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La Geria

La Geria wurde 1960 vom Museum of Modern Art in New York City zum Gesamtkunstwerk deklariert. Wir setzten den Tag mit der Reise nach Nazaret fort. Dort besichtigten wir das LagOmar.

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LagOmar
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LagOmar

Ehemals ein Wohnhaus, dessen Bau einmal mehr von César Manrique ausgedacht und von Jesús Soto umgesetzt wurde. Es ist in einen gebaut und am höchsten Punkt hat man einen tollen Blick über Arrecife bis zum Atlantik. Omar Sharif kaufte diese Symbiose zwischen Natur und Architektur in den frühen 1970er Jahren. Wie lange er es wirklich besessen hat, wird immer unklar bleiben. Sicher ist, dass er es beim Bridgespiel wieder verlor.

Wir schlossen den Tag mit einem Besuch in der alten Hauptstadt Teguise und dem Besuch des Monumento al Campesino mit den umliegenden Gebäuden und einer Visite des Surferstrandes von La Famara ab.

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Monumento al Campesino
La Femera
La Famera

Nachdem wir bei dieser Reise sehr schönes Wetter hatten, gönnten wir uns 3 Tage lang wieder den Playa de Mujeres – für uns der schönste Strand der Papagayos.

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Playa de Mujeres
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Playa de Mujeres

Überschaubar und weitläufig zugleich. Sehr charmant ist dort auch der Privatanbieter von Liegestühlen, Sonnenschirmen und Getränken zu sehr passablen Preisen.

An einem der übrigen Tage haben wir uns dann wieder auf den Weg gemacht. Jardín de Cactus, der Kaktusgarten ist ein weiteres von César Manrique gestaltetes Werk, das sich der Landschaft anpasst. Und wenn es sich scheinbar „nur“ um Kakteen handelt, so sind doch Vielfalt, Anordnung und Einbindung in vulkanisches Gesteine von großem künstlerischem Wert.

Jardines de Cactus
Jardin de Cactus

Nicht mehr zwingend würden wir uns Jameos del Agua anschauen.

Jameos de Aqua
Jameos de Aqua

Auch diesen Ort hat Manrique gestaltet, aber er ist sehr überlaufen und auf die als Attraktion beschriebenen Albinokrebse in einem unterirdischen See würden wir beim nächsten Mal verzichten.

Den Abschluss am letzten Abend bildete der Sonnenuntergang an den alten Salinen – Salinas de Janubio, mit dem wir uns stimmungsvoll von Lanzarote verabschiedeten.

Wir haben jetzt die wesentlichen Punkte der Insel gesehen, ab jetzt wird es interessant werden, Neues zu entdecken, was mehr im Stillen liegt. Dort, wo es abseitig Schönes zu sehen gibt und das Ursprüngliche der Insel noch mehr zum Vorschein kommt.

Fazit: Kommen werden wir auf jeden Fall wieder nach Lanzarote. Die Hotelanlage lohnt sich auf jeden Fall für ein zweites Mal und die Insel bleibt besonders. Und immer wieder ist es ein schöner Ausstieg aus dem Winter.

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Mehr von Hermann Josef Schmitz findet ihr in seinem Blog unter
http://wortgarage.blogspot.de – vorbeischauen lohnt sich!

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Vielen Dank an dieser Stelle an Hermann Josef Schmitz für diesen weiteren Beitrag.

Hier geht’s zum ersten Teil des Reiseberichtes zu Lanzarote.

Außerdem Lesenswert: Ein perfektes Wochenende im Berner Mittelland – auch ein Gastbeitrag von Hermann Josef Schmitz.

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Wie immer: Eure Ideen, Meinungen, Eindrücke und Erfahrungen sowie Beiträge zum Artikel einfach hier hinterlassen oder per Mail an martin@mehrReisen.com senden!

Nun wünsche ich euch allen viel Freude beim Stöbern auf unserer Seite, in der ‘Wortgarage’ und eine schönen Sonntag.

Euer Martin von mehrReisen.com

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